Cornelia Poletto: Meine Lieblingsrezepte

20. April 2013 | Von | Kategorie: Buch, Kochbuch

Cornelia Poletto zeigt eine Reihe von einfach Nachkochbaren Rezepten, von denen man gerne glaubt, dass es ihre Lieblingsrezepte sind.

Bislang kenne ich Cornelia Poletto nur aus zahlreichen Kochsendungen im Fernsehen. Mal zeigt sie ihre Kunst im dritten Programm des NDR oder aus „Lanz kocht“.  Was eigentlich immer auffällt wenn sie kocht, ist die Klarheit ihrer Gerichte. Die Rezepte, die sie vorstellt sind immer nachkochbar. Wenn sie die Zubereitung zeigt, verzichtet sie auf Spielereien und konzentriert sich voll auf den Geschmack. Das gleiche gilt auch für die zahlreichen Kochbücher, die die Hamburger Spitzenköchin Cornelia Poletto geschrieben hat.

Ich hatte schon häufiger ein Kochbuch der Hamburgerin in den Händen, konnte mich aber aus irgendwelchen Gründen nie dafür entscheiden. Das ist jetzt anders. Vor wenigen Tagen bekam ich „Meine Lieblingsrezepte“ geschenkt und bereits beim ersten Durchblättern  glaubt man gerne, dass das Buch eine Sammlung von Polettos Lieblingsrezepten ist.

Cornelia Poletto zeigt in ihrem neusten Kochbuch, wie man einfach lecker kochen kann

Das Kochbuch ist gut strukturiert und auf dem ersten Blick schein es keine Logikfehler bei den Rezepten zu geben. Diese Fehler sind generell ein Ärgernis, wenn zum Beispiel nicht alle Zutaten die verlangt werden im Rezept Verwendung finden oder wenn etwa Garzeiten nicht stimmen.

In Cornelia Polettos Buch findet man viele Rezepte, die man so oder so ähnlich kennt und trotzdem können sie noch überraschen, da sie alle Rezepte überarbeitet und nachkochbar macht. Die Rezepte erinnern etwas an Jamie Oliver, der wie Cornelia Poletto klassische Rezepte so weit reduziert, dass sie nachkochbar sind und ihren Charakter nicht verlieren. Da sie gerne edle Fleischstücke verwendet, sind ihre Rezepte etwas teurer als die des Engländers.

Cornelia Poletto hatte einen Michelin Stern, bis sie ihr Restaurant „Poletto“ aufgab

In ihrem Buch beschreibt sie kurz einige Basisrezepte wie etwa eine Brühe oder eine Tomatensauce und geht dann zu hausgemachter Pasta  über. Ihr Kochbuch ist eine schöne Mischung aus Norddeutschen und italienischen Klassikern. Wer noch kein Buch der Köchin hat, der sollte es sich unbedingt zulegen, wer schon andere Bücher von ihr hat, der sollte vorher einen Blick auf die Rezepte werfen, da sie sich angeblich teilweise wiederholen.


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