Diät: Schlank werden mit der Nebenbei Diät

10. April 2011 | Von | Kategorie: Buch, Sachbuch

Diätne machen keinen Spaß und das ist hier nicht  anders. Das Buch erklärt, wie man große Fettfallen umgehen kann.

Die Nebenbei Diät wurde von der studierten Ernährungswissenschaftlerin und ehemaligen Ressortleiterin Kochen der „Brigitte“ Elisabeth Lange entwickelt. Diese Diät, die nichts erlaubt und nichts verbietet, wird von der Stiftung Warentest empfohlen und richtet sich nach den Grundsätzen der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung).

Die Nebenbei Diät ist eigentlich auch keine Diät im herkömmlichen Sinne, die genau sagt, was und wieviel man essen darf und wann. Man muß auch keine Eiweißdrinks oder Diätpillen schlucken.

Eine Diät hebt nicht die Laune und nur Fettfallen umgehen reicht, glaube ich, nicht

Letztes Jahr habe ich mich an der „50:50 Diät“ versucht, die anscheinend recht vielversprechend ist. Allerdings habe ich sie nach weniger als 1 Woche abgebrochen, da  dieser Rhythmus schwer einzuhalten ist. Wenn man diese Diät konsequent durchhält, ist sie sicher sehr erfolgversprechend, schwierig wird es allerdings, wenn man viele soziale Kontakte pflegt. Im Prinzip muß man an einem „Down Day“ einen weiten Bogen um Starbucks und Co machen, da eine Vanilla Latte praktisch schon die Tagesration an Kalorien hat. Natürlich sind bei dieser Diät Ausnahmen erlaubt, aber wenn die Ausnahme zur Regel wird, nimmt man sicher nicht ab.

Kürzlich habe ich im Fernsehen von einer Diät gehört, deren Namen ich schon wieder vergessen habe. Diese Diät ist eigentlich keine, da sie darauf beruht, die überflüssigen Pfunde durch geschickte Kleidung  „wegzumogeln“. Diese Aussage hat mich tief deprimiert, da das bedeutet, dass man aufgibt und sich mit 3 oder 4 Kilo Hüftgold abfindet.

Einige Wochen später sah ich einen Bericht über die Nebenbei Diät. In einer Sendung stellte die Autorin ihre Idee vor, einfach einige Lebensmittel durch Andere weniger Kalorien haltige und trotzdem leckere zu ersetzen. Das klingt gut und ist machbar, man muß auf nichts verzichten und nimmt trotzdem ab.

Zu jeder Diät gehört Bewegung, nur wenn man mehr verbrennt als man zuführt, kann man dauerhaft abnehmen

Das Buch ist denkbar einfach aufgebaut. Nach einer kurzen Einführung stellt die Autorin Produkte und ihre leckeren kalorien-, zucker- oder fettärmeren Alternativen gegenüber. Einiges ist bekannt, aber nicht Alles. Wer abnehmen möchte, sollte zum Beispiel lieber ein Vollkorn- als ein Kraftkornbrot essen, da das Kraftkornbrot meist reichlich fetthaltige Ölsaaten enthält, Kartoffeln sind günstiger als Vollkornreis und ein Cheeseburger von der Fastfood Kette günstiger als ein Hot Dog.

Wenn man sich an die Tipps hält, dürfte dem Abnehmen eigentlich nichts im Wege stehen. Hilfreich sind auch die Seiten, auf denen die Autorin angibt, wieviele Kalorien zum Beispiel einige Salat Toppings haben und wie man sie reduzieren kann. Wenn man den Parmesan beispielsweise hobelt ( geht hervorragend mit einem Sparschäler) anstatt ihn zu würfeln, spart man deutlich Kalorien, da ein Eßlöffel Späne leichter sind als ein Eßlöffel Würfel. Natürlich sollte man nicht die Löffelzahl erhöhen, weil man den Käse gehobelt hat ;-).

Diese Diät klingt vielversprechend – wenigstens in der Theorie, ob sie den Gewünschten Erfolg bringt oder nur Entbehrung und Frust, werde ich in den nächsten Tagen und Wochen testen.


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Ein Kommentar auf "Diät: Schlank werden mit der Nebenbei Diät"

  1. vronerl sagt:

    Also ich finde diese Diät nicht so gut, wie die, die ich gerade mache: Ich reduziere jetzt rigoros die Kohlenhydrate. Laut meinem Ernährungsberater unterliegen wir nämlich alle einer „Insulin-Mast“, d.h. zu viele Kohlenhydrate überhaupt. Als Werbeartikel gab es von meinem Ernährungsberater eine Ernährungstabelle mal anders: unten Wasser, dann Obst und Gemüse, gute Öle und Eiweiße, darüber erst die Kohlenhydrate und ganz oben der Süßkram. Natürlich muss auch ich die Kalorien im Auge behalten. Aber mal sehen, ich finde diese Methode sehr einleuchtend.

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