Janet Evanovichs Liebesroman: Full House

22. November 2008 | Von | Kategorie: Belletristik, Buch

Janet Evanovich schrieb Liebesromane bevor sie als Krimiaurorin berühmt wurde

In einer sehr schönen Buchhandlung in Hanover/New Hampshire, dem Wohnort der Autorin, kaufte ich das Buch Full House von Janet Evanovich.

Jamet Evanovich wechselte vom Liebesroman „Full house“ zum Krimi

Auf die Amerikanerin bin ich durch Zufall aufmerksam geworden. Mein erstes Buch der Autorin war aus einer anderen Serie, ein Krimi um die Heldin Stefanie Plum. Nach den ersten Seiten war ich so von den Charakteren und dem Schreibstil gefesselt, das ich mir in rascher Folge alle 13 Bände und 2 Zwischenbände zulegte und diese regelrecht verschlang. Während unseres Sommerurlaubs in den USA entdeckte ich noch etliche weitere Bücher der Autorin, die ich „blind“ kaufte.

Ich staunte nicht schlecht, als ich wieder daheim angekommen, den Klappentext sah. Ich lese überwiegend Krimis, Kochbücher und etwas Reiseliteratur und habe versehentlich einen ganzen Schwung Liebesromane gekauft. Aber wenn ich schon Bücher meiner momentanen Lieblingsautorin gekauft habe, dann lese ich sie auch.

Janet Evanovichs Liebesromane wie „Full house“ haben immer auch Elemente eines Krimis

Anfangs war ich mehr als skeptisch, aber nach wenigen Seiten konnte ich feststellen, das sich dieses Roman wie all ihre Bücher durch ihren unnachahmlichen Humor auszeichnet.

Full House entspricht absolut nicht meinen Vorstellung von einem kitschigen Liebesroman, sondern ist witzig, skuril, spannend und natürlich auch gefühlvoll. Auch hier kann Janet es nicht ganz lassen einige Krimielemente mit einzubauen.

Ich werde wahrscheinlich nie die typische Liebesromanleserin, aber solange die Autorin J. Evanovich ist, werde ich es lesen.

Ich habe die kompletten Bücher von Janet Evanovich auf englisch gelesen und kann es jedem empfehlen, der sich halbwegs in dieser Sprache verständigen kann. Ich habe leider schon des öfteren feststellen müssen, das die Bücher bei der Übersetzung Wortwitz und einen guten Teil ihres Charmes verlieren. Die Bücher lesen sich einfach und flüssig und man findet sehr schnell in ihre Sprache, so das man nur höchst selten zum guten alten Pons greifen muß.

Für alle anderen, die sich nicht zutrauen ein Buch auf englisch zu lesen (und das ist einfacher als man glaubt), gibt es selbstverständlich die meisten Bücher bereits in der deutschen Übersetzung. In diesem Fall heißt es: „Liebe für Anfänger“.


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