Bike: E-Bikes und Pedelecs, der neue Trend

22. Mai 2012 | Von | Kategorie: Gemischtes, Mobilität

E-Bikes, Pedelecs und auch "normale" Fahrräder liegen derzeit voll im Trend und der Kunde achtet heute vermehrt auf Qualtiät.

Wer sich bei zunehmendem schöneren Wetter in dieser Jahreszeit mit dem Gedanken an ein neues Fahrrad beschäftigt, der kommt wohl kaum an E-Bikes oder Pedelecs herum, denn der Trend zum Elektro-Fahrrad ist ungebrochen und die Zuwachsraten sind zweistellig.

Ein Bike mit Motor ist heut zu Tage voll im Trend, egal ob E-Bike oder Pedelec

Inzwischen hat sich herumgesprochen, dass diese Elektro-Fahrräder nicht nur was für Senioren sind. E-Bikes bzw. Pedelecs sind inzwischen auch bei den sportlichen Fahrrädern, also Mountain-Bilkes im Vormarsch. Hier spricht man dann von einem E-MTB, eben einem MTB mit Elektroantrieb. Doch schauen Sie selbst.

Pedelecs bieten lediglich eine Unterstützung bis zu 25 km/h und funktionieren nur, wenn der Radfahrer auch in die Pedale tritt. Ein passives Radfahren ist somit nicht möglich. Die E-Bikes haben hier schon mehr zu bieten, sind allerdings keine Fahrräder mehr und man benötigt ein kleines Nummernschild sowie einen Rückspiegel. E-Bikes dürfen auch nicht mehr auf Fahrradwegen bzw. in Fußgängerzonen gefahren werden. Sie sind somit den Mofas gleichzusetzen.

Der Elektromotor befindet sich bei den sportlicheren Fahrrädern entweder am Hinterrad oder in der Mitte zwischen den Pedalen. Insbesondere bei der mittleren Anordnung fällt der Motor kaum auf. Lediglich der Akku ist noch gut zu erkennen. Dem sportlich ambitionierten Fahrer bieten solche Fahrräder eine Reichweite von bis zu 120 oder 150 km, zumindest in der stromsparenden Einstellung Eco. Wer mehr Speed bzw. Unterstützung im Gelände oder auf Steigungen benötigt, kann von Eco über Tour, Sport bis nach Speed hochschalten. So sind auch enorme Steigungen für den weniger konditionierten Radfahrer machbar bzw. größere Distanzen auch bei Gegenwind zurückzulegen. Darüber hinaus gibt es auch noch Pedelecs mit einem Motor im Vorderrad. Diese Räder sind eher etwas für ältere Personen, da diese über einen sehr sanften Antritt verfügen und der von vielen geliebte Rücktritt auch erhalten bleibt.

Die E-Bikes und Pedelecs sind zwischenzeitlich vom Seniorenrad zum Sportgerät aufgestiegen

Bei dem Hinterradantrieb handelt es sich häufig um einen Motor von BionX. Dieser ist sehr leistungsstark und verfügt über einen starken Antrieb. Die mitgelieferte Akkuleistung bei diesem Motor beträgt häufig über 300, manchmal auch über 400 Watt. Ferner besteht die Möglichkeit, dass der Akku während der Fahrt teilweise wieder aufgeladen werden kann. Herkömmliche Fahrräder können auch mit dem BionX-Antrieb nachträglich zum Pedelec umgerüstet werden, wie aus dem nachfolgenden Video ersichtlich ist. Bei Preisen von fast 2.000 € macht dies aber nicht immer Sinn. Günstiger sind da schon Nachrüstsätze mit einem Elektromotor am Vorderrad.

Stark im kommen ist der Antrieb mit Hilfe eines Mittelmotors zwischen den Pedalen. Dieser wird von der deutschen Firma Bosch seit zwei Jahren hergestellt und verbreitet sich zunehmend. Reichweiten mit einer Akkuleistung von 288 Watt von bis zu 120 km sind möglich und der Akku läßt sich innerhalb von 2 1/2 bis 3 Stunden wieder vollständig aufladen.

Die meisten Elektrofahrräder haben ein Gewicht von um die 25 kg. Lediglich E-MTB sind aufgrund der fehlenden Schutzbleche, Gepäckträger, etc. etwas leichter und wiegen so zwischen 19 und 20 kg.

Einige Hersteller von E-Bikes und Pedelecs, z.B. KTM, bieten unterschiedliche Antriebsarten an. Andere haben sich auf eine Antriebsart spezialisiert, z.B. Cannondale bietet ausschließlich den Antrieb mittels Bosch-Motor an.

 Bei mir hat letztlich der Hang zum sportlichen Radfahren, also mittels E-MTB, sowie das Design des KTM Power Race 29 den Ausschlag gegeben.

Auf jeden Fall sollte vor dem Kauf eine Probefahrt bei dem Fahrradhändler seines Vertrauens durchgeführt werden. Nicht zu empfehlen sind Bestellungen im Online-Shop, da die Preise hier auch nicht niedriger sind und sich technische Probleme eher vor Ort als über einen Shop-Betreiber lösen lassen.


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