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Shopping Malls findet man in der Gebrauchsanweisung für Frankfurt wohl nicht, aber allerhand andere wichtige Informationen

In den vergangenen Tagen wurde schon viel über Frankfurts neue Shopping Mall MyZeil geschrieben und erzählt. Ich habe mich bereits am Donnerstag gegen 12:00 Uhr, rund zwei Stunden nach der Eröffnung durch Frankfurts Oberbürgermeisterin Petra Roth, hingetraut. Menschentrauben standen vor den kleinen Eingängen an der Zeil und wurden gebeten, solange zu warten, bis Besucher das Gebäude verlassen hatten, da die Shopping Mall zu diesem Zeitpunkt überfüllt war. Nach wenigen Minuten Wartezeit wurden wir eingelassen. Was auffiel war, dass der Boden merkwürdig unfertig aussah. Doch für längere Betrachtungen war keine Zeit, da mich der Menschenstrom fortriss. Nach etwa 30 Minuten „window shopping“ verließ ich die Shopping Mall leicht gestresst durch den Ausgang am Thurn und Taxis Palais.

Shopping Malls gibt es in Deutschland noch nicht so viele wie in den USA, aber wir holen auf

Am Samstag wagte ich gegen 14:00 einen neuen Versuch. Diesmal war ich schlauer und fuhr in das Parkhaus der Shopping Mall, was für Frankfurter sehr irritierend ist, da man am Eschersheimer Turm in Richtung Hauptwache fahren darf, was lange Zeit verboten war. Generell ist die gesamt Wegführung in der Frankfurter Innenstadt gewöhnungsbedürftig, da seit Mitte Februar die Hauptwache für den Autoverkehr gesperrt ist. Vor dem Eingang des neuen Parkhauses, der am Thurn und Taxis Palais kurz vor dem Kaufhof ist, stehen zwei Wachleute, die den Fußgänger- und Autoverkehr regeln. Das neue Parkhaus soll das Größte in Frankfurts Innenstadt sein, wenn man allerdings die enge Einfahrt nach unten fährt, hat man seine Zweifel. Wenn man sich  für eine Parkebene entschieden hat,  ärgert man sich über die unübersichtliche Wegführung, die es nicht überall möglich macht sämtliche Parkplätze zu passieren, ohne in Sackgassen zu fahren. Mit dem Fahrstuhl fuhren wir ins Untergeschoss des noch etwas unfertig wirkenden Konsumtempels.

Damit stürzten wir uns ins Gedränge. Zum Bummeln war es zu voll, also ließen wir uns treiben, bis wir schließlich beim Food Court ankamen. Von dort fuhren wir Europas längste und steilste Rolltreppe bis zum Erdgeschoss hinunter. Zur Shopping Mall „My Zeil“ lässt sich bislang noch nicht viel sagen, außer das die Stimmung gut und das Personal (noch) hoch motiviert ist. In einigen Tagen wird der erste Hype vorbei sein und man kann mit etwas mehr Ruhe die Geschäfte sichten. Eins steht jetzt schon fest, die Pausenversorgung ist jedenfalls gesichert. Der müde Shopper kann sich bei Cappuccino oder Champagner, Eis oder Crêpe erholen. Wem das nicht reicht, der kann zwischen Mexikaner, Inder, Asiaten oder Spanier wählen.

Shopping Malls in Innenstädten sorgen für mehr Leben in den Städten

Was mir auffiel, war dass das Konzept sicher bei den Amerikanern abgeguckt wurde, aber in manchen Details leider nicht sorgfältig. Die Damentoiletten sind ein Ärgernis. Es liegt in der Natur der Sache, dass dort die Warteschlangen immer etwas länger sind, als bei den Herren. Der Bereich vor den Zellen ist so eng, dass zwei schlanke Frauen nicht aneinander vorbei kommen, ohne sich gegenseitig oder die Wände zu berühren, das ist unhygienisch oder wenigstens unangenehm. Gab es wirklich keinen Platz  für etwas geräumigere WCs?

Der Eindruck zum Teil noch auf einer Baustelle zu bummeln, wird sich hoffentlich bald in Luft auflösen und die letzten Kleinigkeiten werden dann wohl erledigt sein.

Selbstverständlich waren wir auch noch in der restlichen Innenstadt unterwegs und konnten feststellen, dass die ganze City belebt und die Stimmung sehr entspannt war, von Krise am Samstag in Frankfurt keine Spur.


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