Friseur: Trendfrisuren oder Dauerwellen?

2. September 2009 | Von | Kategorie: Beauty, Gemischtes

Der Friseur verändert wie kaum ein Anderer unser Aussehen. Da sollte man ihm schon vertrauen können.

Wenn es ein heikles Verhältnis gibt, dann ist es das Verhältnis zwischen einer Frau und ihrem Friseur. Jede von uns kennt das: man wacht morgens auf und es steht fest: ich brauche einen Friseur Termin und zwar sofort. Der erfahrene Figaro erkennt diese Situation messerscharf und ist so klug der Kundin augenblicklich einen Termin zu bieten, zickt der Meister rum, ist die Stammkundin oder die, die es werden könnte, unwiederbringlich weg.

Kaum sitzt die gestresste Frau auf dem Stuhl vor dem Spiegel, begibt sie sich vertrauensvoll in seine fachkundigen Hände und entspannt sich von Minute zu Minute mehr.

Ein Friseur sollte idealer weise ersp√ľren was die Kundin will

Der ideale Hairstylist ersp√ľrt die W√ľnsche und Bed√ľrfnisse seiner Kundin und interpretiert diese dann stilsicher. Wenn man Gl√ľck hat, klappt das, die Realit√§t sieht leider oft anders aus. Sobald der Fris√∂r letzte Hand an die neue Frisur legt, ein paar Str√§hnen zurecht zupft, einige Spitzen nachschneidet und mit Gel den letzten Schliff gibt, kommt der Moment der Wahrheit.

Hat der Friseur die Stimmung und W√ľnsche der Kundin richtig ersp√ľrt, geht die Kundin gl√ľcklich ihrer Wege, wenn nicht, versch√§rft sich der „bad¬† hair day“.

Eigentlich ist eine Frau bestrebt ihrem Friseur ewige Treue zu schwören, doch bei keinem anderen Menschen ist es schwieriger, sich daran zu halten. Niemandem verzeiht eine Frau Fehler weniger als ihrem Figaro und der kleinste manchmal auch nur als solcher empfundene Fehler, reicht aus, um eine Frau in die Arme eines Anderen zu treiben. Trotzdem wird jede Frau bestätigen, dass der Frisör einer der wichtigsten Männer (oder Frauen) in ihrem Leben ist.

Ein Friseur muss seine Kunden Typ gerecht beraten

Am Tag des Fris√∂rbesuchs gibt es allerdings noch eine weitere Klippe zu umschiffen. Der Ehemann oder Lebensgef√§hrte der frisch Frisierten. Sagt er nichts, wird es als Kritik aufgefasst, merkt er nichts, dann ist es Desinteresse und fragt er ob man „daf√ľr“ etwa auch noch etwas bezahlen musste bzw. was denn eigentlich der Figaro beruflich mache, h√§ngt der Haussegen schief oder die Frau geht sofort wieder zum Fris√∂r, aber diesmal zu einem „richtig guten“.

Hat man aber alle Gefahren gemeistert, sind alle gl√ľcklich und entspannt und frau empfiehlt „ihren“ Fris√∂r all ihren Freundinnen weiter, bis sie wieder mal einen „Bad Hair Day“ nach dem Besuch eines Haarstudios hat.


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