Film: „All inclusive“ mit Vince Vaughn

14. November 2009 | Von | Kategorie: Kino, Komödie

Der Film "All inclusive" ist platte Unterhaltung auf niedrigem Niveau.

Mittwoch bin ich mit zwei Freundinnen ins Kino gegangen. Eine Komödie sollte es sein und da wir neulich schon mal den Trailer im Kino gesehen haben, fiel unsere Wahl auf  „All inclusive„.

Um es gleich vorweg zu nehmen: der Film ist bestenfalls für pubertierende Teenager geeignet. Der Film ist albern und kitschig, oft langweilig, vorhersehbar und wer den Trailer gesehen hat, kennt die besten Szenen.
Aber nun mal von vorn. Es geht um vier befreundete  Pärchen, die auf Initiative eines Paares einen luxuriösen All inclusive Urlaub buchen. Was keiner aus der Gruppe weiß, dass sich alle einer Paartherapie unterziehen müssen. Wenn auch nur einer nicht teilnimmt, fliegen alle von der Insel. Also Schluss mit faulenzen im Paradies. Stattdessen ist frühes Aufstehen, Yoga, Selbsterfahrung und Ähnliches angesagt. Die Insel heißt passend Eden und ist in zwei Bereiche eingeteilt. Eden Resort west ist der Paarbereich, in dem man seine Beziehung auffrischen soll und durch nichts abgelenkt  wird, Eden Resort east ist der Single Bereich, in dem permanent Party ist. Es wird rund um die Uhr gefeiert und jeder ist auf der Suche nach Körperkontakt.

Es ist abzusehen, dass ein Teil unserer „Helden“ das Verlangen verspürt in den verbotenen Teil der Insel zu gelangen. Letztendlich gibt es natürlich ein happy end, alle Pärchen geben ihrer Beziehung eine zweite Chance und alle, bis auf den Zuschauer, sind glücklich.

Wenn ich ins Kino gehe, brauche ich keinen besonders tiefgründigen Film, eigentlich suche ich Entspannung und  Unterhaltung. Ich will mich allerdings nicht über einen platten Film mit vorhersehbaren Gags ärgern. Für das Genre Komödie fehlten dem Film intelligente Witze und Situationskomik, für das Genre romantisch, fehlte die Romantik und für einen Teenistreifen waren die Schauspieler zu alt.

Wenn das Wetter mal wieder besonders kalt, nass und grau, der Fernseher kaputt und das letzte Buch gelesen ist, kann man mit diesem Film notfalls die Zeit tot schlagen. Das einzig wirklich gute an „All inclusive“ sind die schönen Bilder dieser Südseeinsel.

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