Mandela – Der lange Weg zur Freiheit

15. Januar 2014 | Von | Kategorie: Biografie, Drama, Kino

Der Film Mandela – Der lange Weg zur Freiheit basiert auf der 700 Seitigen Autobiographie die 1994 erschienen ist. Der Film behandelt das Leben des südafrikanischen Nationalhelden von seiner Kindheit bis zu seiner Vereidigung als erster gewählter schwarzer Präsident Südafrikas. Der Film der dabei entstanden ist, dauert nicht weniger  als zweieinhalb Stunden. Es ist wohl unbezweifelt, dass viel in seinem Leben passiert ist und das in nur 140 Minuten zusammenzufassen ist sicher nicht einfach. Es geht schließlich nicht nur darum das Leben Madibas, so sein Clan Name nachzuerzählen, sondern auch seine Geschichte in einen Kontext zu setzen. So zeigt der Film „Mandela – Der lange Weg zur Freiheit“ seinen Weg an die Spitze des ANC, seine Radikalisierung und seine Inhaftierung und sein Sinneswandel. In den 27 Jahren in denen er im Gefängnis saß, hätte er verbittern können doch er entschied sich für einen friedlichen Weg.

„Mandela – Der lange Weg zur Freiheit“ ist ein 140 Minuten langer Film über die Apartheid und ihr Ende

 Wer so viel Zeit hat, kann die Geschichte ausführlich erzählen, wenn die Zeit für einen detaillierten Film nicht reicht, konzentriert man sich auf den wichtigsten Teil und schneidet alle anderen Punkte an. So hat das auch der Regisseur gemacht. Während der ersten 60 Minuten zeigt er alle möglichen Stationen des Lebens des afrikanischen Nationalhelden. Der Film ändert seinen Stil zu Beginn seiner 27 Jährigen Haftzeit. Die Personen bekommen mehr Charakter und plötzlich sind die Wärter nicht einfach nur Böse. Der Film wirkt streckenweise wie ein Heldenepos und so wird Unrecht, das der junge Nelson begangen hat schnell herunter gespielt und als notwendiges Übel auf dem Weg zum Befreier der Schwarzen Südafrikas gesehen.

„Mandela – Der lange Weg zur Freiheit“ lebt von der Leistung des Hauptdarstellers Idris Elba

Nach rund 2 1/2 Stunden bleibt vor allem der Hauptdarsteller Idris Elba in Erinnerung, gegen ihn verblasst nicht nur Naomie Harris, die seine zweite Frau Winnie spielt. Der Film ist monumental hat auch sicher einige Längen, ist aber trotzdem sehenswert, nicht zuletzt weil es dabei nicht nur um den Freiheitskampf Südafrikas geht.


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