Rezept: Aperol Spritz, ein Stück Italien

26. Juli 2010 | Von | Kategorie: Getränk, Rezept

aperolAperol Spritz, das Modegetränk des Jahres kommt, wie so oft, von unseren südlichen Nachbarn. In Italien, insbesondere in Venedig, im Veneto und in Mailand kommt man nicht mehr um den „Spritz“ herum.

Aperol Spritz ist seit einigen Jahren ein Modegetränk, im Veneto gibt es ihn schon viel länger

Spritz, auch Sprizz oder Veneziano ist ein erfrischender,  fruchtig herber Aperitif auf Basis von Weißwein oder Prosecco und Aperol. Der Name kommt vermutlich aus einer Zeit als die Österreicher in Venedig waren (bis ca. Mitte des 19 Jhds.) und dort ihren Wein mit Sodawasser verdünnten (spritzten).

Zutaten:

Aperol, Weißwein oder Prosecco, ggf. Sodawasser, Eiswürfel, Scheiben von ungespritzten Orangen oder Zitronen

Aperol Spritz ist fruchtig frisch, aber nicht so bitter wie Campari

Rezept:

Einen Spritz trinkt man am Besten aus einem großen Weißweinglas. Für den perfekten Spritzgenuss füllt man einige Eiswürfel in ein Glas, gießt dann Aperol und Prosecco ungefähr im Verhältnis 2:3 hinzu, gibt nach Lust einen Spritzer Sodawasser hinein, garniert mit einer halben Orangen- oder Zitronenscheibe, fertig.

Das Original aus Venedig besteht aus Aperol, Weißwein, einem Spritzer Sodawasser und natürlich Eiswürfeln, selbstverständlich mit der obligatorischen  halben Zitrusfrucht Scheibe.

Man kann den Aperol auch durch Campari ersetzten, dann wird die ganze Sache allerdings deutlich herber. Wer keinen Aperol hat und auf Campari ausweichen will, sollte, wenn er es nicht so bitter mag, den Prosecco durch Orangensaft ersetzen. Dieser italienische Klassiker ist ebenso erfrischend und fruchtig wie der Aperol Spritz.

Beide Cocktails sind bestens als Aperitif geeignet, da sie den Appetit anregen. Da sie keine Sahne oder Kokosmilch enthalten sind sie auch nicht so sättigend oder Kalorienhaltig und versprechen auch nicht so leicht einen Kater, trotzdem sollte man den Alkoholgehalt nicht unterschätzen.

Alle Zutaten sollten gut gekühlt sein, dann steht einem leckeren „sundowner“ nichts mehr im Wege.


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