Restaurant: Frühstück auf Schwedisch

21. Oktober 2009 | Von | Kategorie: Café, International, Restaurant

Restaurants die schwedisch kochen gibt es nicht allzu viele, wer trotzdem Lust darauf hat, kann auch selber kochen.

Das bekannte schwedische Möbelhaus ist der gar nicht mehr geheime Geheimtipp für Alle, die günstig und unkompliziert mir der Familie  essen wollen. Aber was macht die Faszination dieser Großküche aus. Es kann nicht die super Qualität des Essens sein, der Geschmack ist es sicher auch nicht. Das Essen ist sicher nicht verdorben oder schlecht, aber langweilig und belanglos. Der Lachs „redet“ stundenlang mit mir, nachdem ich ihn gegessen habe und die kultigen „Köttbullar“ schmecken zunächst nicht schlecht, dafür habe ich danach einen Geschmack im Mund, den ich eigentlich nur von einschlägigen Convenience Produkten kenne. Wenn es nicht der Geschmack des Essens ist und nicht der Service, was macht dann den Reiz der Ikea-Restaurants aus.

Restaurants mit schwedischen Essen gibt es in einer Hand voll Möbelhäusern

In Zeiten der Rezession freuen sich Gastwirte über jeden einzelnen Gast. Ikea hingegen ist brechend voll. Was machen die Schweden anders als die Anderen?

Kürzlich waren wir gegen 10:00 Uhr bei Ikea in Frankfurt, um zu Frühstücken und mal durch die Markthalle zu schlendern. Als wir das Restaurant betraten, fühlten wir uns schlagartig in eine KiTa  versetzt. Fast alle Tische im Eingangsbereich waren an dem Tag mit Frauen besetzt. Genauer gesagt Mütter und ihre Kinder bis zu einem Alter von etwa 3 oder 4 Jahren und hoch Schwangere. Der Teil, der eingerichtet ist wie eine Bibliothek, war von Paaren und Senioren besetzt. Der Lärmpegel war erschreckend-gemütlich ist anders.

Unser erster Weg führte uns zunächst an die Essensausgabe. Mit einem Tablett bewaffnet bedienen wir uns selbst und so haben wir nach wenigen Minuten unser Essen ausgewählt und zahlen für zwei Personen rund 6,50, unbegrenzt Heißgetränke inklusive.

Ikea bietet Restaurants für Familien mit Kindern

Das Fazit dieses Frühstück, wer gern gemütlich Frühstückt und nicht auf jeden Cent achten muss, geht besser woanders hin. Für junge Mütter scheint es aber DER Treffpunkt zu sein.

Wenn man mit dem Auto unterwegs ist, ist Ikea eine gute Alternative zu den gängigen Rasthöfen, weil es dort sicher keine Überraschungen in puncto Geschmack gibt, da es in jeder Filiale exakt gleich schmeckt. Ob man das als Vor- oder Nachteil sieht, ist Geschmackssache. Ich persönlich bin eher ein Fan kleiner individueller Cafés oder Bistros, in denen es jeden Tag anders schmeckt, da hier frisch und handwerklich gearbeitet wird. Vor einigen Tagen kam das Heft „Rhein-Main geht aus  2010“ auf den Markt, in dem es auch zahlreiche Empfehlungen für Frühstück und Brunch gibt. Die eine oder andere Kritik klingt so viel versprechend, dass ich in den nächsten Wochen hin und wieder neue Lokale ausprobieren werde. Meine Erfahrungen über diese Restaurants und Cafés werde ich dann möglichst rasch bloggen.


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