Restaurant: Kronenhof in Bad Homburg vdH

22. Juli 2010 | Von | Kategorie: Biergarten, Restaurant

Das perfekte Essen, wenn ein Restaurant selbst Bier braut und einen

Samstag Nacht, eigentlich eher Sonntag in den frühen Morgenstunden, schließlich war es schon Viertel nach Drei, haben wir nach rund 14 stündiger Fahrt endlich unser Heim in der Kleinstadt am Taunus erreicht. Nach einer viel zu kurzen Nacht und gefühlten 500 Waschladungen quälte uns am frühen Abend der Hunger. Unser Kühlschrank war leer wie unsere Mägen und so fuhren wir ins Restaurant Kronenhof nach Bad Homburg, um etwas zu Essen und ein frisch gezapftes Dunkles aus eigener Produktion zu genießen.

Das Restaurant Kronenhof in Bad Homburg betreibt im Sommer auch einen beliebten Biergarten

Wie bei sonnigem Wetter üblich, war der Biergarten des Restaurants bereits vor 19:00 sehr gut besucht. Nach kurzer Suche fanden wir einen kleinen freien Tisch, setzten uns  und … warteten. Nach knapp 10 Minuten kam ein gehetzter aber freundlicher Kellner vorbei und nahm, quasi im Vorbeilaufen unsere Getränkebestellung auf und versprach uns die Speisekarten.

Zunächst kamen die Karten, kurz darauf brachte eine Kollegin die Getränke. Wir entschieden uns für ein Schnitzel Reiterhof und zwei Gerichte von der Tageskarte, kaltes Roastbeef und ein Putenschnitzel. Bevor wir unsere Bestellung allerdings aufgeben konnten, war erst einmal warten angesagt. Nach weiteren 10 Minuten kam unser immer noch freundlicher Kellner an unseren Tisch gehetzt, nahm die Bestellung auf und verschwand ebenso schnell, wie er gekommen war.

Die Wartezeit auf das Essen war dann erstaunlich kurz. Ein weiterer Kollege unseres vielbeschäftigten Kellners kam, brachte Pute und Schnitzel und sonst nichts. Das einfachste Essen, nämlich das kalte Roastbeef,  brauchte 10 Minuten länger. Warum? Keine Ahnung? Hauptsache das Essen kommt und man kann gemeinsam essen.

Im Restaurant Kronenhof wird Bier selbst gebraut

Die Qualität ist für einen Biergarten ordentlich, nicht herausragend, aber gutes Mittelmaß. Das Roastbeef war mit Sehnen durchsetzt, die sich der Durchtrennung mit dem Messer erfolgreich widersetzten, trotzdem ließ sich der kalte Braten anstandslos kauen. Die begleitenden Bratkartoffeln waren etwas schwach gewürzt und nicht wirklich knusprig.

Um kurz nach acht waren wir dann alle satt und zufrieden und winkten unserem Kellner zum Bezahlen. Nachdem die meisten Gäste um die Zeit mit Essen und Getränken versorgt waren, kam er schnell und legte uns die Rechnung vor, die kurz zu Irritationen führte. Die bestellte Cola wurde als großes Getränk aufgenommen und berechnet, allerdings als kleines Getränk von einer Kollegin serviert. Unser Kellner korrigierte dies umgehend und so verließen wir gut gelaunt einen immer noch vollen Biergarten in Richtung Heimat.


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