Restaurant: Steaks im Buzzano in Frankfurt

30. Dezember 2011 | Von | Kategorie: Restaurant

Restaurants wie das Buzzano verwenden Top Fleischqualit├Ąten.

Steaks braten ist eine Philosophie f├╝r sich. Was so einfach erscheint – ein St├╝ck Fleisch in die Pfanne oder auf den Grill legen und im perfekten Moment von der Hitze nehmen – ist anspruchsvoller als man denkt.

Was der Hausfrau oft Schwierigkeiten bereitet, scheint vielen K├Âchen auch nicht immer leicht zu fallen. Es gen├╝gt nicht, ├╝ber das richtige Werkzeug zu verf├╝gen es ben├Âtigt auch Fingerspitzengef├╝hl und Erfahrung.

Restaurants wie das „Buzzano“ bieten erstklassiges Essen und dazu passenden Service

Dieses Fingerspitzengef├╝hl scheint man in Amerika h├Ąufiger zu finden. In den besseren Restaurants steht auf der Karte „Grilled to your perfection“ und genau das bekommt man auch. Bestellt man bei uns in den Steakhausketten oder „normalen“ Restaurants ein Steak mit der Vorgabe medium so erlebt mancher Gast sein rohes oder durchgebratenes Wunder.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Umgang mit dem Fleisch. Es sollte nat├╝rlich nicht steifgefroren aus dem Froster in die Mikrowelle oder die Sch├╝ssel mit warmem Wasser wandern und dann klinisch tot in die kalte Bratpfanne. Damit ruiniert man sogar das beste Fleisch.

Wenn man endlich den „Grillmeister“ seines Vertrauens gefunden hat geht es um die Frage welches Fleisch man auf dem Teller haben m├Âchte. Ich pers├Ânlich liebe US Prime Beef, aber nat├╝rlich habe ich auch noch nicht alle Rindfleisch Sorten probiert. In den USA habe ich einmal Kobe Beef probiert und mir gef├Ąllt die Konsistenz nicht. Oft ist das Argentinische Rind, das man in deutschen Superm├Ąrkten bekommt auch nicht besonders und selbst das Deutsche Rinderfilet scheint im Vergleich zum amerikanischen Kollegen irgendwie langfasrig zu sein.

Das Restaurant „Buzzano“ liegt direkt hinter der Alten Oper in Frankfurt

Nachdem ich mich für das amerikanische Produkt entschieden habe, stellt sich die Frage, wie es gereift sein sollte. Meine klare Antwort  dry-aged!

Dry-aged ist eigentlich die traditionelle Methode Fleisch reifen zu lassen. Heutzutage werden die Fleischst├╝cke eingeschwei├čt und h├Ąngen in der K├╝hlkammer, bis sie nach wenigen Tagen essfertig sind. Beim „Trockenreifen“ wird das Fleisch bis zu einem Monat bei Temperaturen knapp ├╝ber dem Gefrierpunkt gelagert. Dabei verliert es bis zu einem Drittel seines Gewichts. Die Belohnung ist ein hocharomatisches und butterzartes St├╝ck Fleisch.

Kurz vor Weihnachten haben wir uns wieder einmal ein Essen im Buzzano geg├Ânnt und diesesmal habe ich das kleine Dry-aged Steak bestellt. Garstufen ├╝ber medium w├Ąren eine Tods├╝nde und werden garnicht erst angeboten.

Ich hatte bereits vorher Fernsehberichte ├╝ber dieses Fleisch gesehen und Artikel gelesen und hatte daher gro├če Erwartungen. Wir orderten ein kleines „Dry-aged barrel cut filet Mignon“ in der Garstufe medium rare. Ohne Schnick Schnack. Etwas Kartoffelp├╝ree dazu, fertig. Bei diesem Essen spielt das Fleisch die Hauptrolle.

Wer einmal dieses Fleisch probiert hat, ist f├╝r die Steakhausketten verloren. Zarter und aromatischer kann ein Steak nicht sein.


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