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Nach dem Besuch im Seven Swans hätte ich gerne ein Kochbuch von Kimberly Unser gekauft. Das aktuelle Buch von Gordon Ramsay ist aber unbedingt einen Blick wert.

Letzten Freitag hatten wir was zu feiern. Einige Tage vorher recherchierten wir im Internet nach einem passenden Restaurant. Schon seit längerem wollten wir in das „Seven Swans„, doch bislang hat es sich nie ergeben. Dieses mal kam unsere Reservierung rechtzeitig und so standen wir pünktlich um 19:00 vor dem sehr schmalen Haus direkt am Main. Wer nicht weiß, dass das Haus am Mainkai 4 ein Restaurant und eine Bar beherbergt, geht vermutlich daran vorbei.

Das „Seven Swans“ ist ein winziges Restaurant direkt am Main

Das Restaurant befindet sich im dritten Stock, das man zu Fuß oder per Fahrstuhl erreichen kann. Draußen am Gebäude befindet sich eine Klingel, die man drücken muss und nach einer kurzen Wartezeit wird die Tür geöffnet. In dem Restaurant im 3ten Stock standen 4 Tische. Der Raum ist klein und hell und liegt direkt neben der winzigen Küche. Laut unserer Kellnerin wird das Haus noch umgebaut und durch eine zusätzliche Restaurant Etage ergänzt.

Das bemerkenswerte am „Seven Swans“ ist nicht nur die Location, sondern auch die Tatsache, dass es keine klassische Speisekarte gibt. Bei der Reservierung erhält man per Mail das Menu, dass im jeweiligen Monat serviert wird. Der Gast muss dann entscheiden ob er es so essen möchte, oder ob er die vegetarische  Variante wünscht. Auch Allergien oder Abneigungen werden von der jungen Küchenchefin berücksichtigt. Die Küchenchefin Kimberley Unser, die in Hamburg gelernt und danach in verschiedenen Häusern in Hamburg und Frankfurt gearbeitet hat, entwickelt jeden Monat ein neues Saison gerechtes Menu, dass immer außergewöhnlich ist.

Im „Seven Swans“ wird ein monatlich wechselndes 5-Gang-Menu angeboten, dass ohne viel Exotik auskommt und doch immer Überraschungen parat hat

Das Juli Menü im „Seven Swans“ besteht zum Beispiel aus den folgenden Gängen:

Vorspeise: Bunte Tomaten mit Sardinenbrot, Kapuzinerkresse & Kapern
Das klingt etwas rustikal, war aber aromatisch und fein abgestimmt
Zwischengang:  Lachs mit frischem Wasabi, Grüner Paprika & Quinoa
Der Fisch war sanft gegart mit einer winzigen Rosette Wasabi, das „Inkakorn“ war mit mikroskopisch feinen Paprikawürfeln verfeinert, das Ganze umgeben von einer aromatischen Brühe
ZwischengangZitronenravioli mit Aubergine, Ziegenkäse & Dukka
Zarte selbstgemachte Nudeln mit einer Füllung aus Ziegenkäse, mit einem zarten zitronigen Schaum und Auberginenkaviar sanft exotisch gewürzt
HauptgerichtWildschwein mit Erbsen, Pfifferlingen & Johannisbeere
zartes Fleisch mit jungem Gemüse mit ein wenig hochkonzentrierter Sauce mit angenehm säuerlichen Pfifferlingen
DessertHolunderblüten mit Aprikosen, Lavendel & Karamell
Das Dessert bestand aus einem großartigen Holunderblütensorbet und einer buttrig-zarten Tarte Tatin mit Aprikosen
Dieses Menu war perfekt abgestimmt und die Qualität der Zutaten war erstklassig. Auch die passenden Weine wurden mit Sachverstand ausgewählt. Passend zum erstklassigen Essen und Ambiente war auch der Service. Dieser wurde für alle sieben Gäste des Abends von einer locker-charmanten Servicekraft geleistet.
Alles in allem war der Abend nicht ganz billig, aber das Essen war erstklassig und das Gesamtpaket aus Essen, Ambiente und Service waren erstklassig.


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