Tablet: Apple iPad-der kleine Alleskönner

19. Juni 2010 | Von | Kategorie: Apple, Technik

Der Tablet Pc von Apple ist zwar relativ hochpreisig, aber trotzdem heiß begehrt.

Immer mehr Senioren interessieren sich heutzutage fast zwangsläufig für Computer. Dabei stellt sich immer wieder die Frage, was braucht derjenige, der den Rechner nicht täglich nutzt? Viele Senioren nutzen den Rechner, um gelegentlich ihre e-Mails abzurufen, etwas zu surfen und Bilder bzw. Filme zu schauen. Bei diesen Basisanwendungen fragt man sich zu Recht, ob man sich dafür einen richtig großen Rechner hinstellen muss, oder ob da nicht ein Tablet PC reicht.

Ein Tablet PC ist klein und praktisch und sofort startklar, ohne umständlich hochgefahren zu werden

Damit hätte man die Auswahl schon mal deutlich eingeschränkt. Jetzt stellt sich die Frage, wenn mobil, soll es ein Notebook,  Subnotebook, Netbook oder doch ein Tablet PC sein. Ich könnte mir vorstellen, dass ein Netbook aufgrund des zu kleinen Displays, für ältere Menschen suboptimal ist. Die meisten Rechner sind ohnehin nicht so leicht zu  bedienen. Sie sind nur selten intuitiv und nicht immer erschließt sich dem Laien, was die „Kiste “ will oder was man tun muss, damit sie macht, was sie soll.

Natürlich haben diejenigen Recht, die sagen, „Das Problem sitzt immer vor dem Computer“, helfen tut das allerdings nicht. Benötigt wird ein Computer, der auch von Anfängern problemlos bedient werden kann, egal ob Senior oder nicht.

Hier kommt jetzt das neue iPad ins Spiel. Natürlich könnte man sich jeden x-beliebigen Apple schnappen und sofort loslegen. Für die, die keine oder nur selten Office Anwendungen benötigen, ist das iPad eine attraktive und gute Alternative. Es ist perfekt, um in jeder Stellung zu surfen, man kann ihn zum Zeitung lesen ebenso nutzen, wie als Alternative zum Kindle, um seine Lieblingsbücher zu lesen. Man kann ihn als Fotoalbum nutzen und Videos schauen, auch zum wiedergeben von Filmen ist er hervorragend geeignet.

Tablet PCs sind auch für absolute Anfänger bestens geeignet, da sie intuitiv bedient werden

Besonders angenehm dabei, dass er in wenigen Sekunden arbeitswillig ist, es entfällt das lästige und zeitraubende booten. Die Kleinigkeiten, die der Anwender noch vermisst, werden vermutlich in kürzester Zeit via App möglich.

Dabei erübrigt sich die Frage, ob „man“ das iPad oder irgend einen anderen Tablet PC braucht, wahrscheinlich gibt es keinen Bedarf, dafür befriedigt das neuste Mitglied der Apple Familie Bedürfnisse. Der größte Nutzen für IT Neulinge ist sicher das extrem einfache und intuitive Handling, dass sich unabhängig vom Alter jedem erschließt. Für Alle, denen das iPad zu groß und das Handy Display zu klein ist, gibt es jetzt eine Zwischengröße. Das iPad mini ist so handlich, dass man es laut Werbung  sogar in die Hosentasche stecken kann.


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Ein Kommentar auf "Tablet: Apple iPad-der kleine Alleskönner"

  1. ineffa-bul sagt:

    „Ich könnte mir vorstellen, dass ein Netbook aufgrund des zu kleinen Displays, für ältere Menschen suboptimal ist“. Im Gegensatz zum riesigen Display des iPads 😉
    Wenn ich an meine (silbergelockten) Eltern denke, dann fehlt dem iPad noch eine ganz wesentliche Funktionalität: Der Druckeranschluss! Wie sollen sie denn die selbst gestalteten Einladungen ausdrucken, um sie ihren weniger technikaffinen Freunden zuzustellen? Und die viele Fotos, die sie in mühevoller Kleinarbeit aus den Anhängen der empfangenen Mails „herausbekommen“ haben, wollen auch lieber als ausgedruckte Hardcopies betrachtet werden, als auf einem Bildschirm der kleiner ist als das Bildformat.
    Und wenn erstmal Arthritis, Gicht, Rheuma und wie die ganzen anderen Beschwerden heißen die Beweglichkeit der Finger eingeschränkt hat, ist die Bedienung über eine Maus, was weitaus weniger Feinmotorik verlangt, sicherlich angenehmer.

    Ich will das iPad nicht schlecht reden, aber ich denke dass es für Best Ager sicherlich viel geeignetere Produkte gibt. Die Bedienung der allermeisten Touchscreens ist übrigens nur für diejenigen intuitiv, die die dahinterliegenden Prinzipien bereits kennen. Das trifft selten auf Leute zu, die schon fest im Berufsleben standen, als die ersten Lochkarten-Rechenmaschinen in ihre Arbeitswelt Einzug hielten. Klingt vielleicht nach dunkelstem Mittelalter, ist aber so lange noch nicht her.

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