Technologie wird ausgebremst


Es ist doch immer wieder das gleiche Bild: Kaum kündigen sich neue Technologien im Bereich der Telekommunikation bzw. Fernsehen an, versuchen die Provider die Endverbraucher zu schröpfen.

Erstes Beispiel:

Die Deutsche Telekom vertreibt das iPhone Handy von Apple zu hohen Gebühren. Doch nicht genug. Wer die ab der Apple iPhone Betriebssystem Version 3.0 vorhandene Funktion “Internet-Tethering” nutzen möchte, also das iPhone Handy als Modem am Notebook gebrauchen, muss zusätzliche Gebühren für eine Datenrate bezahlen, obwohl er ja bereits in seinem Tarif über eine Datenrate verfügt. In meinen Augen ist das eine reine Abzocke. Weitere Infos über die Bevormundung durch die Telekom gibt es zu Hauf im Netz.

Apple Handy mit O2 SMS Applikation

Interessenten für das iPhone sollten sich daher das Handy am freien Markt besorgen. Anbieter gibt es mittlerweile genügend.

Ich telefoniere nun seit über einem Jahr mit meinem iPhone 3 G mit einem Vertrag von O2, ohne Grundgebühr und mit einer Datenrate von monatlich 8 Euro. Die darin enthaltenen 200 MB Datenvolumen reichen meines Erachtens völlig aus, um ein gelegentliches Surfen von unterwegs zu ermöglichen. Zu Hause und gelegentlich unterwegs gehe ich über WLAN ins Netz. Hiervon wird das O2 Datenvolumen nicht belastet.

Telefonieren muss ich allerdings für 19 Cent die Minute. Allerdings fällt hierbei keine Grundgebühr an. Zusätzlich habe ich jeden Monat insgesamt 50 kostenlose Online-SMS zur Verfügung. Für das iPhone gibt es hierfür eine tolle kostenlose Anwendung im Applestore, mit der komfortabel SMS gesendet und verwaltet werden können.



Zweites Beispiel:HDTV steht uns ab 2010 ins Haus und die privaten Sender sowie der Satellitenbetreiber Astra haben nichts besseres zu tun, als diese neue Technologie in Form von Verschlüsselungstechnik und vielen technischen Schnick-Schnack zu beschneiden, so dass bestimmte Funktionen moderner Aufzeichnungs- und Wiedergabegeräte nicht mehr funktionieren. Beispielsweise wollen Sie eine zusätzliche Gebühr erheben und bei aufgezeichneten Sendungen auf einem Videorecorder das Vorspulen bzw. Ausschneiden von Werbeblöcken verhindern. So kann man auch eine neue Technologie im Keim ersticken. Die privaten Sender, allen voran  RTL und SAT1 und wie sie noch alle heißen mögen, brauchen sich nicht zu wundern, wenn ihnen in Zukunft die Kunden ausbleiben. Hier gilt es beim Abschluss neuer Pay-TV-Verträge aufzupassen und die Folgekosten für zusätzliche Investitionen in neue Hardware sowie die Pay-TV-Gebühren genau zu kalkulieren.  In vielen Fällen ist der Weg in die Videothek um die Ecke günstiger bzw. der Bezug des Blockbusters der Wahl übers Internet, beispielsweise bei 1und1.


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