Tristesse in der Weihnachtszeit


Ist die weihnachtliche Dekoflut der doch längst vergangenen Wirtschaftskrise zum Opfer gefallen?

Früher leuchtete die Frankfurter Innenstadt ab Ende November bis hinein ins neue Jahr. Alle Bäume bogen sich vor Lämpchen, doch was ist in diesem Jahr? Wir waren heute in der Innenstadt, saßen im Maredo am Fenster mit dem Blick auf die Hauptwache und sahen … nichts. Keine Weihnachtsdeko, kein einziges kleines Licht.

Natürlich sind die meisten Läden weihnachtlich geschmückt aber irgendwie ist das nicht das Selbe, wenn der Rest so nüchtern und ungeschmückt daherkommt.

Ökologisch mag das sicher sinnvoll sein und finanziell sowieso, aber bei der Weihnachtstimmung die so aufkommt, kann ich auch gleich alle meine Weihnachtseinkäufe bei Amazon erledigen.

Aber Frankfurt scheint da nicht allein zu sein. Die öffentliche Beleuchtung hat soviel ich sehen konnte, überall schwer gelitten.

Aber nicht nur die öffentliche Hand spart, auch die privaten Haushalte scheinen dieses Jahr weniger Geld in die weihnachtliche Beleuchtung ihrer Häuser gesteckt zu haben, oder hängen die Lichterketten unter den Schneemassen?

Eventuell waren die Beleuchtungs Orgien der letzten Jahre etwas zu viel, aber (fast) gar keine Lichterdeko scheint auch keine Alternative zu sein. Zu Weihnachten gehört nicht nur Schnee und Nordmanntanne sondern auch Lichter.


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