Pilze: Morcheln

8. November 2009 | Von | Kategorie: Küche, Pilze

Pilze sind eine tolle Beilage oder auch ein Fleischersatz.

Morcheln haben eine charakteristische Form, aufgrund derer sie der Familie der Schlauchpilze zuzuordnen sind. Sie wachsen überwiegend im Wald und in Gebüschen und können bis zu 20 cm groß werden.  Ihr Hut hat eine Bienenwaben artige Struktur und ist innen hohl, der Stil ist relativ glatt und hell. Der Morchel ist ein beliebter Speisepilz, der anders als seine Artgenossen im Frühjahr zwischen April und Juni  geerntet wird. Er lässt sich sowohl frisch als Gemüse, gefüllt, als Suppeneinlage als auch getrocknet verwenden. Es gibt keine giftigen Morcheln, da der Morchel in Größe, Form und Farbe stark variiert, gibt es giftige Pilze, mit denen man ihn verwechseln kann. Der einzige Pilz, den man mit dem Morchel verwechseln kann, ist der Frühjahrslorchel, der roh verzehrt tödlich giftig ist.

Pilze sind kulinarisch vielseitig

In Chinarestaurants findet man häufig Speisen mit Morcheln. Dabei handelt es sich allerdings nicht um Spitz- oder Speisemorchel, sondern um den chinesischen Morchel, auch Mu Err oder Judasohr genannt. Sie wachsen wild an Bäumen, können aber auch gut an Baumstämmen gezüchtet werden. Mu Err Pilze werden das ganze Jahr über getrocknet angeboten, frisch kommen sie nur selten in den Handel. Das getrocknete und 30 Minuten lang eingeweichte Judasohr ist gallertig und hat kaum Eigengeschmack. Es wird in der chinesischen Küche vor Allem wegen seiner gesundheitsfördernden Wirkung verwendet.


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