Handy: Auf der Suche nach „dem“ Provider

5. August 2009 | Von | Kategorie: Smartphone, Technik

Das beste Handy nützt nichts, wenn man den falschen Vertrag hat. Schnell können sich die monatlichen Kosten auf hohe zwei- oder sogar dreistellige Summen belaufen.

Eigentlich war ich mit meinem alten Provider zufrieden, zumindest nicht unzufrieden. Ich war seit Jahren Kunde,  musste keine Grundgebühr zahlen und wenn ich nicht telefoniert habe, habe ich auch nichts gezahlt. Der Minutenpreis war günstig, eigentlich  gab es keinen Grund zu wechseln. Mehr aus Neugier habe ich Handytarife gegoogelt und musste feststellen, dass das eine abendfüllende Beschäftigung ist. Da stellen sich Fragen wie etwa: wann man wie oft und wie lange mit wem telefoniert  und welchen Provider der Angerufene hat. Da ich mein Handy privat nutze,  kann ich dazu nur  sagen: kommt darauf an. Ich habe keine Ahnung welche Provider meine Freunde und Bekannten haben, es interessiert mich auch nicht und außerdem kann  sich das jederzeit ändern. Das Internet ist voll von Angeboten, doch entweder ist der Minutenpreis hoch, dafür sind SMS billig, oder am Sonntag telefoniere ich gratis, unter der Woche sind aber nur wenige Zeiten günstig oder nur bestimmte Netze. Manche Provider haben guten Konditionen, wenn man Netz intern telefoniert, aber schlechte, wenn ich das Netz verlasse. Wer soll sich da zurechtfinden? Wer telefoniert bitte nach Stundenplan? Wer kennt die Provider seiner Freunde?

Kein Durchblick im Handy Tarifdschungel

Ich will telefonieren, wenn es mir einfällt. Ich will nicht ständig auf die Uhr schauen müssen. Ich will aber keine Flatrate, die, wenn sie alle Netze, Provider, Zeiten und Tage abdecken soll, teuer ist. Ich will nicht 50 oder 100 SMS pro Monat bezahlen. Benötige ich nur 10, habe ich Geld verschenkt, benötige ich 150, zahle  ich extra. Bislang war es schwierig einen überschaubaren und günstigen Tarif zu finden, bei dem telefonieren und simsen immer das gleiche kostet, egal wann oder wohin, sofern dies innerhalb Deutschlands passiert. Bis dahin hatte ich immer Verträge mit unterschiedlichen Kündigungsfristen. Die Konditionen waren unterschiedlich, aber alle hatten gemeinsam, dass ich das Handy beliebig nutzen konnte und am Ende des Monats die Rechnung ins Haus kam. Bei meiner Suche stieß ich nach einiger Zeit  auf das Angebot von Maxxim, die immer 8 Cent pro Minute oder SMS verlangen.

Mit dem falschen Handy Tarif telefonieren kann teuer sein

Das war mit Abstand das günstigste Angebot, das ich finden konnte, wurde auf einigen Websites empfohlen und war laut diversen Tests das aktuell günstigste Angebot. Als Bonus obendrauf ist das abfragen der Mailbox gratis, was ich bis zu dem Zeitpunkt nicht genutzt hatte. Bei all den positiven Eigenschaften suchte ich nach dem Hacken bei dem Angebot. Der Anbieter, der hinter Maxxim steht ist groß, seriös und bekannt also besteht eigentlich keine Gefahr, dass sich jemand mit meinem eingezahlten Geld auf die Bahamas absetzt. Damit bin ich auch bei dem einzigen Punkt, bei dem ich leichte Bauchschmerzen hatte. Dieser Tarif ist ein Prepaid Tarif. Vor Jahren habe ich einmal erlebt, wie lästig es ist, wenn mitten im Gespräch das Guthaben aufgebraucht ist und man sich noch keine neue Prepaidkarte gekauft hat. Nachdem ich  allerdings gelesen hatte, wie das bei mit dem Prepaid funktioniert, waren meine letzten Zweifel ausgeräumt. Ich lege einfach auf der entsprechenden Website fest, bei welchem Restbetrag meine Karte um welchen Betrag automatisch geladen werden soll. Fertig! Bequem, wenn auch nicht lebensnotwendig war auch, dass ich meine alte Telefonnummer gratis mitnehmen konnte, sodass ich niemanden über eine neue Nummer informieren musste.


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